183 m Gleis, davon 120 m Fahrweg im Ring
35 m Zubringer
6-st. Lokschuppen
Drehscheibe
3 Weichen

2 Abstellgleise
Stellwerk
eine Brücke

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JLKB
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Gartenbahn Jänickendorf
Königliche (Preußische) Militäreisenbahn (K.M.E)

 

Jüterbog-Luckenwalder Kreiskleinbahnen (JLKB) Luckenwalde-Jüterboger Kleinbahn (LJK)
Luckenwalde-Jüterboger Eisenbahn (LJE)

Jüterbog-Luckenwalder-Kreis-Kleinbahnen (JLKB)

Luckenwalder Jüterboger Kleinbahn/Eisenbahn (LJK/LJE)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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Die Jüterbog-Luckenwalder Kreiskleinbahnen nahmen als kommunaler Eigenbetrieb im Jahre 1900 ein 80 km langes Schmalspurnetz zwischen den Städten Dahme/Mark, Jüterbog und Luckenwalde in Betrieb.

Geschichte

Im heutigen Landkreis Teltow-Fläming, der sich aus den Altkreisen Jüterbog, Luckenwalde und Zossen zusammensetzt, begann das Eisenbahnzeitalter im Jahre 1841, als die Berlin-Sächsische Eisenbahn-Gesellschaft, die sich bald darauf Berlin-Anhaltische Eisenbahn nannte, den Kreis mit einer Fernbahn Berlin–Dessau von Norden nach Süden durchzog. An ihr liegen u. a. die Städte Luckenwalde und Jüterbog.

Die weiter südöstlich gelegene Gegend um den Niederen Fläming, die damals zum Kreis Jüterbog-Luckenwalde gehörte, blieb auch nach dem Bau der Berlin-Dresdener Eisenbahn im Jahre 1875 noch unerschlossen. Nur die Kleinstadt Dahme in der Mark bekam 1886 einen Anschluss an diese Hauptbahn durch die Dahme-Uckroer Eisenbahn AG.

So beschloss der Kreistag am 14. Mai 1897 mit staatlicher Unterstützung selbst ein 80 Kilometer langes Schienennetz aufzubauen. Aus Sparsamkeitsgründen wählte man dafür die Spurweite 750 mm. Der Betrieb konnte am 20. Dezember 1900 auf allen Strecken eröffnet werden. Die Betriebsführung übernahm 1903 die Kleinbahnabteilung der Provinzialverwaltung Brandenburg und später das Landesverkehrsamt Brandenburg. Verwaltung und Werkstatt befanden sich in Dahme.

Eine Strecke führte von Jüterbog in östlicher Richtung über Markendorf und Hohenseefeld nach Dahme (38 km), wo sich eine 7 Kilometer lange Stichbahn nach Görsdorf anschloss. Die zweite Querverbindung begann in Luckenwalde und erreichte erst nach Osten, dann nach Süden abbiegend in Hohenseefeld (35 km) die oben genannte Strecke Jüterbog–Dahme. Dabei überquerte sie in Jänickendorf die Preußische Militäreisenbahn Zossen-Jüterbog.

Der Personenverkehr ruht einige Jahre

Nachdem der Kreis-Kommunalverband Jüterbog-Luckenwalde am 15. Januar 1932 einen eigenen Omnibuslinienverkehr eröffnet hatte, stellte man die Personenbeförderung ab 15. Dezember 1932 auf der Schiene ein. Das Busliniennetz umfasste bald vier Linien mit einer Gesamtlänge von 122 Kilometern, die weitgehend das Bahnnetz ersetzten. Dafür waren 16 Kraftomnibusse und drei Anhänger im Einsatz.

1936 waren noch acht Dampflokomotiven, zehn Personenwagen, fünf Pack- und 196 Güterwagen vorhanden.

Auch der Güterverkehr wurde am 15. Februar 1939 aufgegeben und das Schienennetz an den Militärfiskus verkauft, der es teils als Zufahrt zu Truppenübungsplätzen und zu Ausbildungszwecken nutzte, teils abbaute.

Luckenwalde–Jüterboger Eisenbahn

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Bahn als Luckenwalde-Jüterboger Eisenbahn bezeichnet. Sie nahm am 8. Dezember 1945 die Personenbeförderung auf dem alten – um fünf Kilometer verkürzten – Netz wieder auf; denn die Züge endeten in Jüterbog Zinnaer Vorstadt und in Luckenwalde am früheren Haltepunkt Elsthal. Es handelte sich in der Regel um einen Zug an Werktagen, der morgens in Dahme abfuhr und an drei Wochentagen nach Jüterbog, an den drei anderen Tagen nach Luckenwalde fuhr und am Nachmittag zurückkehrte. 1949 wurde die Bahn von der Deutschen Reichsbahn übernommen.

Den Betrieb auf der Stichbahn Dahme–Görsdorf stellte man am Jahresende 1947 völlig ein. Auf den übrigen Strecken verkehrten die Personenzüge bis zum 25. Mai 1963. Bald darauf endete auch der Güterverkehr: Ab 1. Januar 1964 gab es Güterzüge nur noch von Dahme über Hohenseefeld einerseits nach Petkus und andererseits nach Werbig. Auch diese Bedienung endete am 1. Februar 1965. Danach folgte der Abbau der Bahnanlagen.

Den Personenverkehr übernahmen Omnibusse.

Der bis 1950 kommunale Eigenbetrieb war anschließend in die Verwaltung der Deutschen Reichsbahn übergegangen.

Fahrzeuge

Zur Betriebseröffnung waren sechs Dampflokomotiven mit drei gekuppelten Achsen bei Krauss beschafft worden, 1906 kam noch eine siebte hinzu. Der Verbleib dieser Lokomotiven ist unbekannt, die meisten dürften im Kriegseinsatz verschlissen sein. 1919 wurde eine achte Lok TECHOW bei Henschel beschafft. Diese Lok wurde 1934 nach Bad Lauterberg verkauft und war dann ab 1970 als Museumslok für die Deutsche Gesellschaft für Eisenbahngeschichte im Einsatz. Sie ist heute in Privatbesitz.

Nachdem 1945 keine Lokomotiven vorhanden waren, kamen zunächst Beuteloks, und dann drei ehemalige Heeresfeldbahnloks (JLKB Nr. 1, 4 und 5) zum Einsatz.

Die Deutsche Reichsbahn setzte nach 1949 auch die 99 4501, die 99 4502 und die 99 4541 auf dem Netz ein. Neben den Dampflokomotiven kamen auch die Kleinlokomotiven Köf 6001 bis Kö 6004 zum Einsatz.

Quelle: wikipedia
 

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