183 m Gleis, davon 120 m Fahrweg im Ring
35 m Zubringer
6-st. Lokschuppen
Drehscheibe
3 Weichen

2 Abstellgleise
Stellwerk
eine Brücke

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Beschilderung
Besucherbetrieb mit 110 012-2 und Rekos möglich...
Kurze Güterzüge , 111 23-8 rollfähig
Anfragen unter 03371/636432 ...

Gartenbahn Jänickendorf
Königliche (Preußische) Militäreisenbahn (K.M.E)

 

Jüterbog-Luckenwalder Kreiskleinbahnen (JLKB) Luckenwalde-Jüterboger Kleinbahn (LJK)
Luckenwalde-Jüterboger Eisenbahn (LJE)

Beschilderung der Strecke (nach den Signalbuch der DR, gültig vom 1. Oktober 1971)

Bau der Schilder
Die meisten der hier gezeigten Schilder sind Eigenbauten, einfach weil man sie nirgends bekommen kann. Angefangen hat es aber mit einem Ausdruck der STVO für meinen Sohn. Der wollte für den Garten eben Schilder haben, und die, die es so im Handel gab, waren einfach nur unverschämt teuer und vor allem boten sie nur eine sehr begrenzte Auswahl. Also was blieb mir übrig? Ab in die Werkstatt! Die ersten Schilder bestanden aber noch aus Holzabfällen und Spanplatten, was so grad da war. Da auch Farbe vorrätig war entstanden die ersten Schilder eben damit. Probleme bereiteten allerdings die Piktogramme, ich bin halt kein Künstler. So wurde auch mal herzlich über mein Wildwechselschild gelacht, sah es doch schon arg tot aus.

Also etwas Neues musste her. So überlegte ich mir ein Konzept auf Metallbasis und Klebefolien. Dies hat nun bestand. Hier nun die Zutaten:

Für 6 Standardschilder braucht man

  • 2 x 2,50 m Aluminiumrohr Durchm. 15 mm für jeweils 3 Schilder mit 83 cm Länge
  • 1 x 1,00 m Aluminiumrohr Durchm. 18 mm für 6 Bodenhülsen mit 16,5 cm Länge
  • Je 3 Beutel mit jeweils 2 Endkappen für die Rohre
  • Pro Schild 2 15 mm Rohrschellen mit Gewinde für Heizungsrohre (Gibt es in 10-er Packungen)
  • Dazu passende M6 Schrauben (16 mm) mit Scheibe und Mutter (gibt es bei den Bastlerblechen)
  • 600 x 1000 mm Stahlblech (verzinkt)
  • Klebefolien in weiß, rot, schwarz und gelb (gibt es für 1,99€), andere Farben nach Bedarf

Nach dem Sägen und Entgraten der Rohre wird jeweils ein Stopfen auf ein Ende aufgesetzt. Die Bodenhülse kann nun mittels Hammer in den Erdboden getrieben werden. Wo die Standfestigkeit nicht ausreichen sollte, kann auch ein kleines Betonfundament erstellt werden, indem die Bodenhülse bündig mit der Oberkante eingelassen wird.

Nach dem Schneiden der Bleche werden diese entgratet. Bei eckigen Schildern werden die Ecken mit dem Schleifbock abgerundet. Dann erfolgt die Beklebung mit der Grundfarbe (Bei DR-Schildern meist weiß). Danach folgen die anderen Elemente wie  Das “P” usw. Es werden zwei 6 mm Löcher gebohrt und mittels Schraube, Scheibe und Mutter befestigt. Die Schraube dient hier als Abstandshalter. Dann wird hinten die Rohrschelle aufgeschraubt. Nun werden Stiel und Schild noch vereinigt und in die Bodenhülse gestellt. Fertig!
Rund gerechnet kosten jedes Schild ca. 5 Euro

Abmaße der Schilder - Die Geometrie
Das Blechmaß von 600x1000 mm gibt mir ein 20x20 cm Raster vor. Mit einem Blech lassen sich so 15 Stardardschilder (quadratische Verkehrsschilder) bauen. Alle anderen Schilder folgen diesen Grundmaßen, so hat man fast keinen Abfall. Runde Schilder bekommen den Durchmesser von 20 cm. Für dreieckige Warnschilder verwendet man ein Schenkelmaß von 24 cm. So lassen sich auf einem 60x20 cm Streifen exakt 4 Schilder gewinnen. Für Andreaskreuze gilt 40 cm x 7,5 cm, also 3 Elemente auf 20x40 cm, zwei davon ergeben 3 Andreaskreuze. Für “P” oder “H” Tafeln gilt das Maß 10 x 15 cm, sind bei 20 x 30 cm 6 Tafeln oder 2 “P” und 2 “PP” Tafeln. Zu guter letzt noch die Baken mit einem Maß von 40 x 10 cm. Exoten sind dabei die Schneeflugtafeln, da hilft keine Geometrie mehr.

Dies alles ist mehrfach ausprobiert und ergibt für den Gartenbahnbetrieb eine gute Optik und passt auch vom Maßstab noch ganz gut dazu, möchte man auf den Schildern auch noch etwas erkennen.

Erste Beschilderung wie “PP” Tafeln und Pflugschartafeln sind bereits aufgestellt. Auch vorhanden sind so genannten Durchläutetafeln, Anfangs- und Endscheibe einer Langsamfahrstrecke und ein Wärterhaltsignal. 2015 wurde auch eine Ankündigungstafel für ein Hauptsignal, eine Halt-Tafel, sowie Geschwindigkeitstafeln und die Ankündigung eines Bahnsteiges, der schlecht einzusehen ist, fertiggestellt.

Sobald etwas Neues fertig ist, oder bei Ebay wieder mal ein neues Original erworben werden konnte, folgen hier die Bilder und die Erläuterungen aus den Signalbuch der DR.

Diese Tabelle ist nach den Signalbuch sortiert.
 

 

Allgemeines

besch_kreuz

(15) Ein ungültiges ortsfestes Signal ist durch ein weißes Kreuz mit schwarzem Rand gekennzeichnet, oder es ist verdeckt. Außerdem werden ungültige Formsignale bei Dunkelheit nicht beleuchtet, ungültige Lichtsignale gelöscht. Bei mehreren Signalen an einem Mast werden alle Signale durch das Kreuz ungültig.
Auch SignaleE1, Lf1 und Lf1/2 dürfen – unter Beachtung besonderer Weisungen – durch ein weißes Kreuz mit schwarzem Rand als ungültig gekennzeichnet werden. Ungültige Signale E1, Lf1 und Lf1/2 sind jedoch bei Dunkelheit gemäß § 17 Abs. 1 bzw § 21 Abs 6 oder abs. 12 zu beleuchten
(16) Ein ungültiges ortsfestes Signal ist durch ein weißes Kreuz mit schwarzem Rand gekennzeichnet, oder es ist verdeckt. Außerdem werden ungültige Formsignale bei Dunkelheit nicht beleuchtet, ungültige Lichtsignale gelöscht. Bei mehreren Lichtsignalen an einem Signalträger (mehrere Signalschirme) werden alle Signale durch das Kreuz ungültig.
 

HF

Formhauptsignale

besch_Hf0

Signal Hf0 - Halt!

Tageszeichen
Der Signalflügel - bei zweiflügeliegen Signalen der obere Flügel - zeigt waagerecht nach rechts

Nachtzeichen
Ein rotes Licht

Hinsichtlich der Vorbeifahrt eines Zuges auf Ersatzsignal wird auf die §§7 und 70 /Signale Zs1 und Zs101), wegen der Vorbeifahrt auf mündlichen oder fernmündlichen Auftrag wird auf §8 (Signal Zs2) verwiesen.

Das Signal Hf0 gilt auch für Rangierabteilung, sofern am Mast kein Signal Zs3 angebracht ist. Zeigt ein solches für Rangierabteilungen gültiges Hauptsignal bei Annäherung einer Rangierabteilung noch einen Fahrtbegriff, dann ist anzuhalten und das erscheinen des Signals Hf0 abzuwarten. bei zweifelhaften oder erloschenen Signal verhält sich die Rangierabteilung wie an einem Halt zeigendem Signal.

besch_Hf1

Signal Hf1 - Fahrt mit Höchstgeschwindigkeit

Tageszeichen
Ein Signalflügel - bei zweiflügeliegen Signalen der obere Flügel - zeigt nach rechts aufwärts unter einem Winkel von etwa 45°.

Nachtzeichen
Ein grünes Licht

besch_ms

Mastschild - weiß - rot - weiß

Lichthauptsignale und Lichtsperrsignale sind durch Mastschilder gekennzeichnet, die rückstrahlend sein können. Hinsichtlich der Mastschilder an Überwachungssignalen der Wegübergangssicherungsanlagen wird auf § 65 Absätze 9 und 13 verwiesen.

An einem durch ein weiß-rot-weißes Mastschild gekennzeichnetes Lichthauptsignal, das Halt oder ein zweifelhaftes Signalbild zeigt oder erloschen ist, darf ein Zug nur auf Ersatzsignal, Falschfahrauftragssignal, Befehl Ab, Befehl Bc oder auf mündlichen bzw. fernmündlichen Auftrag bei Signal Zs2 vorbeifahren. Hinsichtlich des Verhaltes der Vorbeifahrt gelten keine zusätzlichen Bestimmungen.

 

Formvorsignale (Vf)

(1) Die Formvorsignale bestehen aus einem Mast, an dem als Tageszeichen eine klappbare, runde, gelbe Scheibe mit schwarzem Ring und weißem Rand angebracht ist. Unter der Scheibe kann außerdem ein weißer, pfeilförmiger Zusatzflügel mit rotem Rand vorhanden sein. Als Nachtzeichen erscheinen ein bzw. zwei Lichter.
Bei Vorsignalen an Signalbrücken und Signalauslegern befindet sich der Zusatzflügel über der Scheibe.
(2) Die Nachtzeichen der Vorsignale müssen so lange leuchten wie die der zugehörigen Hauptsignale.
(3) Die Nachtzeichen der Signale Vf0, Vf1 und Vf1/2, die an Hauptsignalen stehen, zeigen anstelle des einen Lichtes in gleicher Farbe zwei nach rechts steigende Lichter.
(4) Das Leuchten der Signallaternen ist von rückwärts durch mattweißes Licht erkennbar.
 

besch_Vf0

Signale Vf0 - “Halt” erwarten

Tageszeichen
Die runde Scheibe steht senkrecht. Wo ein Zusatzflügel vorhanden ist, zeigt dieser mit der Spitze senkrecht nach unten

Nachtzeichen
Ein gelbes Licht
 

folgt noch

Signal Vf1 – „Fahrt mit Höchstgeschwindigkeit“ erwarten

Tageszeichen
Die runde Scheibe liegt waagerecht. Der zusatzflügel zeigt mit der Spitze senkrecht nach unten.

Nachtzeichen
Ein grünes Licht.
 

Zs

Zusatzsignale für Hauptsignale

besch_Zs3

Signal Zs3 - Rautentafel

Das Halt zeigende Hauptsignal gilt nicht für Ragierabteilungen

Eine rechteckige, schwarze Tafel mit weißen Rauten

Die Rautentafel ist am Hauptsignal angebracht. Soweit die Hauptsignale nicht auf Signalbrücken oder Auslegern stehen, befindet sie sich in Pufferhöhe.

GSP

Gleissperrsignal

Signal Gsp 0 Halt!   - Gleissperrsignal

Formsignal
Ein waagerechter, schwarzer Streifen auf runder weißer Scheibe

Das Gleissignal gilt für Züge und Rangierabteilungen. Es steht unmittelbar rechts neben dem zugehörigen Gleis; Abweichungen sind zulässig bei Drehscheiben, Schiebebühnen, Gleisbrückenwaagen und Stumpfgleisabschlüssen

das Signal ist zu beleuchten
a) bei Dunkelheit und
b) bei unsichtigem Wetter auch an Tage

Bei Drehscheiben, Schiebebühnen, Gleisbrückenwaagen zeigt das Signal “Gsp 0” an, dass sie nicht befahren werden dürfen

Signal Gsp 1 Fahrt frei!   - Gleissperrsignal

Formsignal
Ein senkrechter, schwarzer Streifen auf runder weißer Scheibe

Das Gleissignal gilt für Züge und Rangierabteilungen. Es steht unmittelbar rechts neben dem zugehörigen Gleis; Abweichungen sind zulässig bei Drehscheiben, Schiebebühnen, Gleisbrückenwaagen und Stumpfgleisabschlüssen

das Signal ist zu beleuchten
a) bei Dunkelheit und
b) bei unsichtigem Wetter auch an Tage

Bei Drehscheiben, Schiebebühnen, Gleisbrückenwaagen zeigt das Signal “Gsp 1” an, dass sie befahren werden dürfen
 

Sp

Signale für Schiebelokomotiven und für Züge auf falschem Gleis

besch_Sp1

Signal Sp1 - Nachschieben einstellen

1. Um 90° nach rechts umgelegtes, weißes T auf schwarzer Rechteckscheibe
2. Ob die Schiebelokomotive den Zug am Signal verlassen soll,                     ist im AzFV Teil 1, geregelt.
3. Das Signal steht rechts, beim Gleiswechselbetrieb oder signalisierten Falschfahrbetrieb in der Regel links neben dem zugehörigen Gleis. Es ist bei Dunkelheit zu beleuchten, wenn es die Durchführung des Betriebsdienstes erfordert.

Lf

Langsamfahrsignale

besch_Lf4a

Signal Lf1 - Langsamfahrankündigungsscheibe

Auf den folgenden, durch Anfangscheibe und in der Regel durch Endscheibe begrenzten Gleisabschnitt darf die angezeigte Geschwindigkeit nicht überschritten werden.

Tageszeichen
Eine dreieckige, auf der Spitze stehende, gelbe Scheibe mit weißem Rand zeigt eine schwarze Kennzahl. Bei beschränktem Raum kann die Dreieckspitze nach oben Zeigen

Nachtzeichen
Unter dem beleuchteten Tageszeichen zwei nach links steigende gelbe Lichter. Bei beschränktem Raum befinden sich die Lichter etwa 15m vor dem Tageszeichen.

Anmerkung
Das transparent ausgebildete Signal Lf1 zeigt als Nachtzeichen außer dem von innen beleuchteten Tageszeichen nur ein gelbes Licht.

(3) Die durch die Kennzahl angezeigte Geschwindigkeitsbeschränkung gilt, bis das letzte Fahrzeug den Abschnitt verlassen hat.

(4) Als Kennzahlen werden verwendet:
die Zahlen 1  2 3  4  5   6   7   8 und 9
  für        10 20 30 40 50 60 70 80 und 90 km/h
Geschwindigkeit. Beträgt die Geschwindigkeitsbeschränkung 100, 110, 120 oder 130 km/h, wird anstelle einer Kennzahl die Geschwindigkeit 100, 110, 120 oder 130 gezeigt.

(9) Bei einer Streckenverzweigung ist das Signal Lf1 durch einen gelben Richtungspfeil mit schwarzem Rand zu ergänzen, um anzuzeigen, für welche Fahrtrichtung die Geschwindigkeitsbegrenzung gilt. In der La wird diese Fahrtrichtung angegeben.

besch_Lf2

Signal Lf1 - Anfangsscheibe

Tageszeichen
Eine rechteckige, gelbe Scheibe mit weißem Rand und schwarzem “A”

Das Signal “Lf2” steht am Anfang des durch das Signal “Lf1” angekündigtem langsam zu befahrenden Gleisabschnittes unmittelbar rechts neben dem zugehörigen Gleis. Für Fahrten auf zweigleisiger Strecke entgegen der gewöhnlichen Fahrtrichtung wird das Signal “LF2” entsprechend dem Signal “Lf1” unmittelbar links oder rechts neben den zugehörigen Gleis aufgestellt.
Am Signal “Lf2” ist der nach Abs. 9 angebrachte Richtungspfeil zu wiederholen, wenn auch das Signal “Lf2” vor der Fahrtverzweigung steht

Signal Lf3 - Endscheibe
Ende der Langssamfahrstelle

Das Signal “Lf3” wird auf zweigleisiger Strecke unmittelbar rechts, auf eingleisiger Strecke unmittelbar links neben dem zugehörigen Gleis am Ende des langsam zu befahrenden Gleisabschnittes aufgestellt.
Auf eingleisiger Strecke und für Fahrten entgegen der gewöhnlichen Fahrtrichtung auf zweigleisiger Strecke kann das Signal “Lf2” für die eine Fahrtrichtung gleichzeitig Signal “Lf3” für die andere sein. Die Rückseite des Signals “Lf2” zeigt dann das Signal “Lf3”
Bei Dunkelheit ist das Signal “LF2” stehts beleuchtet, das Signal “Lf3” nur auf zweigleisiger Strecke, wenn das Signal “Lf1” eine höhere Geschwindigkeit als 50 km/h anzeigt. Wenn auf Nebenbahnen das Signal “Lf1” nicht beleuchtet wird, bleibt auch das Signal “Lf2” unbeleuctet.
Endet eine Langsamfahrstelle am Beginn einer folgenden Langsamfahrstelle, dann entfällt das zwischengelegene Signal “Lf3”. Da Siganl “Lf2” des folgenden Langsamfahrabschnittes gilt dann gleichzeitig als Ende des vorangegangenen Langsamfahrabschnittes.

Signal  Lf4 - Geschwindigkeitstafel

Tageszeichen
Eine auf der Spitze stehende dreieckige, weiße Tafel mit schwarzem Rand zeigt eine schwarze Geschwindigkeitszahl, Bei beschränktem Raum kann die Dreiecksspitze nach oben schauen.

Durch das Signal “LFf4” werden angezeigt
a) die Geschwindigkeitswechsel der im AzFV, Teil II festgelegten und im Buchfahrplan bekanntgegebenen Geschwindigkeiten für Streckengleise und die durchgehenden Hauptgleise der Bahnhöfe (Streckengeschwindigkeiten)
b) Geschwindigkeitsbeschränkungen für das Befahren ungesicherter Wegübergänge

Signal  Lf5 - Eckentafel - Die durch das Signal Lf4 angezeigte Geschwindigkeitsbeschränkung muss durchgeführt sein

1. Eine rechteckige, weiße Tafel mit schwarzem Ecken.

2. Die Eckentafel kennzeichnet die Stelle, an der eine durch Signal Lf4 angezeigte Geschwindigkeitsbeschränkung erreicht sein muss. Vor ungesicherten Wegübergängen auf Nebenbahnen ist die Eckentafel dann aufgestellt, wenn die Stelle besonders zu kennzeichnen ist, von der ab durch das Signal Lf4 angezeigte Geschwindigkeit gilt. Wenn das Signal Lf4 die Zahl 0 zeigt, ist stehts das Signal Lf5 aufgestellt; es kennzeichnet die Stelle, an der zu halten ist.
3. Am Signal Lf5 ist der nach § 22 Abs. 4 angebrachte Richtungspfeil zu wiederholen, wenn auch das Signal Lf5 vor der Fahrtverzweigung steht.

 

Sh

Schutzhaltsignale

Signal Sh 1 - Kreissignal
Sofort halten! - Gefahr


Tageszeichen
Eine weiß-rote Flagge. Irgendein Gegenstand oder der Arm allein wird im Kreis geschwungen.

Nachtzeichen
Eine Handleuchte, möglichst rot abblendend, oder ein leuchtender Gegenstand wird im Kreis geschwungen

Wenn zweifelhaft ist, ob das Signal “Sh 1” wahrgenommen wird, sind nach Möglichkeit außerdem das Signal “Sh 5” (Hornsignal) und das Signal “Sh 4” (Knallsignal) anzuwenden.

Signal Sh2 - Wärterhaltsignal - Wasserkransignal halt!

Tageszeichen
Eine rechteckige, rote Scheibe mit weißem Rand (Haltscheibe) oder eine quer zur Gleisachse gehaltetene weiß-rot-weiße Flagge (Haltflagge)

Nachtzeichen
Ein rotes Licht

Signal Ra5 -Halt!

Tageszeichen
Kreisförmige Bewegung des Arms oder einer weiß-rot-weißen Flagge (Haltflagge)

Signal Sh2 - Wärterhaltsignal - Wasserkransignal halt!

Tageszeichen
Eine rechteckige, rote Scheibe mit weißem Rand (Haltscheibe) oder eine quer zur Gleisachse gehaltetene weiß-rot-weiße Flagge (Haltflagge)

Nachtzeichen
Ein rotes Licht

Zp

Signale für das Zugpersonal

Signal Zp 9a  - Signal der Aufsicht
Abfahren!

Tageszeichen
Eine Runde weiße Scheibe mit grünem Rand (Befehlsstab) wird hochgehalten

Nachtzeichen
Eine grünes Licht wird hochgehalten

Signal Zp 9b  - Signal des Zugführers
Abfahren!

Tageszeichen
Eine grün-weiß karierte Signalflagge wird seitlich hochgehalten

Nachtzeichen
Eine grünes Licht

Das Signal Zp9b wird auch als Durchführung gemäß §5 Abs. 11 der Dienstvorschrift für den vereinfachten Nebenbahndienst (VND), DV 437 gegben.

Signal Zp 10 - K-Scheibe
Fahrzeit verkürzen

1. Die Fahrtrichtungssignale werden auf den von der Reichsbahndirektioen bestimmten Strecken im Auftrag des Dispatchers oder nach Ermessen des Fahrdienstleiters angewandt. Die Signale werden vom Fahrdienstleiter selbst oder in dessen Auftrag, dem Stellwerks- oder Weichenwärter oder dem Schrankenwärter gegben
2. Die Signale, die auf beiden Seiten das gleiche Bild zeigen, werden dem Zuge solange entgegengehalten, bis der Triebfahrzeugführer die Wahrnehmung durch das Signal “Zp 1” bestätigt. Bei Dunkelheit sind die Signale anzuleuchten.
3. Bei Begegnen zweier Züge dürfen die Signale nur gegeben werden, wenn Irrtum ausgeschlossen ist.
4. Formsignal
Eine weiße, rotgeränderte dreieckige Scheibe mit einem schwarzen “K”
5. Durch das Signal “Zp 10” wird einem Zug der Auftrag erteilt, die im Buchfahrplan, Spalte 2, genannte Höchstgeschwindigkeit anzustreben, um andere Züge nicht aufzuhalten. Der Auftrag gilt bis zur nächsten im Fahrplan angegebenen Zugfolgestelle. Bei unsichtigem Wetter darf das Signal nicht angewendet werden.

Signal Zp 11 - L-Scheibe
Langsamer fahren!

6. Formsignal
Eine weiße, rotgeränderte rechteckige Scheibe in schräger Lage nach unten mit einem schwarzen “L”
7. Durch das Signal “Zp 11” wird einem Zug der Auftrag erteilt, vom Erkennen des Signals an bis zur nächsten im Fahrplan angegebenen Zugfolgestelle seine Geschwindigkeit etwa um die Hälfte zu ermäßigen, damit er am nächsten Hauptsignal nicht zum halten kommt.

Signal Zp  - Info-Scheibe

Diese Tafel diente dem Stellwerker als Informationstafel, die dem lokfüher gezeigt wurde und mit einem Pfeifton quittiert wurde.

So konnte dem vorbeifahrenden Zug z.B. signalisiert werden, das er von einem anderen Zug in der Blockstelle überholt wurde. Dazu wurde ein Kreis mit dem Mittelpunkt gezeichnet ähnlich einer Uhr, darunter wurde die zugnummer des anderen Zuges eingetragen.

Pf

Aufforderungssignale zum Pfeifen

Signal Pf1 - Pfeiftafel vor Gefahrenstellen
Achtungssignal “ZP1” geben!


Formsignal
Eine weiße Tafel mit schwarzem “P”

Das Signal “Pf1” steht 100 m vor einer Gefahrenstelle und unmittelbar vor Tunneleinfahrten.
Es wird auf Anweisung der Reichsbahndirektion aufgestellt, jedoch nicht vor Wegübergängen.
 

besch_Pf2

Signal Pf2 - Pfeiftafel vor Wegübergängen
zweimal pfeifen

Formsignal
Zwei weiße Tafeln mit schwarzem “P” senkrecht übereinander

Das Signal “Pf2” steht in der Regel fünfmal soviel Meter vor einem ungesichertem Bahnübergang, wie die Streckengeschwindigkeit in km/h beträgt, mindestens jedoch 100 m.
Vom Signal “Pf2” ab ist 3 Sekunden lang und kurz vor dem Wegübergang erneut zu pfeifen. Bei unsichtigem Wetter oder wenn Personen oder Fahrzeuge sich dem Wegübergang nähern, ist außerdem nach Bedarf zu pfeifen. hat das Triebfahrzeug personal beiderseits der Strecke freie Sicht und nähert sich dem Wegübergang keine Menschen oder Fahrzeuge in gefahrdrohender Weise, dann darf das erneute Pfeifen kurz vor dem Wegübergang unterbleiben.

Wo Züge zwischen dem Signal Pf2 und dem Wegübergang planmäßig halten, steht eine weitere Pfeiftafel Pf2 hinter dem Halteplatz des Zuges. Über dem vor dem Halteplatz stehenden Signal ist dann ein Wiederholungszeichen in Form einer rechteckigen weißen Tafel mit zwei senkrechten, schwarzen Strichen vorhanden.

besch_Pl3

Signal PL3 - Durchläutetafel
(nicht mehr im Signalbuch enthalten

Früher war es bei Ortsdurchfahrten parallel zur Straße und bei  zahlreichen nicht technisch gesicherten Bahnübergängen per Läutetafel sogar  vorgeschrieben, das Läutewerk einzuschalten. Heutzutage ist das entsprechende  Signal nicht einmal mehr im Signalbuch für Nichtbundeseigene Eisenbahnen  (NE-Bahnen) enthalten. Das Läuten ist also nur noch gelegentlich praktizierte  Nostalgie. Man muss ja damit rechnen, dass sich Anwohner wegen Lärmbelästigung  beschweren.

Die Durchläutetafel sind zwei senkrecht übereinander stehende schwarze "L" auf weißem Grund, daneben ein "P"

Signal PL3 - "PL 4 Durchläuteendtafel"
(nicht mehr im Signalbuch enthalten


Die Durchläuteendtafel sind zwei nebeneinanderliegende schwarze "E" auf weißem Grund
 

Ra

Signale für den Rangierdienst

Signal Ra1, Ra2 und Ra5  - Winkscheibe

Tageszeichen
Eine runde rot-weiße Scheibe mit rotem Rand wird hochgehalten

Nachtzeichen
Eine weißes Licht wird hochgehalten

Die Rangierzeichen sind gleichzeitig hörbar und sichbar zu geben. Sie gelten bereits, wenn sie sichtbar aufgenommen werden (siehe auch Abs. 14). Der Stellwerks- oder Weichenwärter braucht die Signale “Ra 1” und “Ra 2” nur sichtbar zu geben. Zum Geben der sichtbaren Zeichen der Signale “Ra 1”, “Ra 2” und “Ra 5” hat der Stellwerks- oder Weichenwärter die rot-weiße Winkscheibe oder eine Handleuchte mit weißem Licht zu verwenden.
Die Winkscheibe oder Handleuchte muss so bewegt werden, dass die Vorderseite während der ganzen Bewegung voll sichtbar ist.
Wird während des Schiebens von Fahrzeugen der Arm - bei Dunkelheit mit der Handleuchte - hochgehalten und gleichzeitig mit der Mundpfeife oder dem Horn ein langer Ton gegeben, so bedeutet dies Mäßigung der Geschwindigkeit.
Wenn der Standort des Signalgebers Zweifel über die beabsichtigte Bewegungsrichtung entstehen lässt, ist anstelle der Signale “Ra 1” und “Ra 2” der Auftrag mündlich mündlich zu geben oder die Richtung anzuzeigen.

Signal Ra10  - Rangierhalttafel

Über die Tafel hinaus darf nicht rangiert werden
Eine oben halbrunde, weiße Tafel mit schwarzem Rand.

Bis auf weiteres darf die weiße Tafel noch mit der Aufschrift “Halt für Rangierabteilungen” versehen sein.
 

Signal Ra11  - Rangierhaltsignal

Halt für Rangierabteilungen
a) Signal Ra11a: Ein gelbes W mit schwarzem Rand

(2) Das Signal Ra11 steht rechts neben dem zugehörigen Gleis

(3) Bei Dunkelheit ist das Signal Ra11 zu beleuchten. Die Reichsbahndirektion bestimmt, wo beim Signal Ra11b auf die Beleuchtung verzichtet werden kann. Soweit Beleuchtung vorgesehen, ist das Signal Ra11 bei unsichtigem Wetter auch am Tage zu beleuchten.
 

besch_ra12kr

Signal Ra12  - Kreisscheibe

Rangierfahrtsignale, bei denen das Leuchten des Signals Ra12 stets als Zustimmung bei begleiteten Rangierabteilungen oder als Fahrauftrag bei unbegleiteten Rangierabteilungen gilt, werden durch eine weiße, runde Scheibe mit schwarzem Ring und weißem Rand (Kreisscheibe) gekennzeichnet (Siehe § 14 Abs. 12.

Die Anwendung bestimmt die Reichsbahndirektion. Die durch Kresischeibe gekennzeichnenten Rangierfahrtsignale sind im Bahnhofsbuchbekanntzugeben.

Wn

Weichensignale

§42 Allgemeines

(1) Weichensignale zeigen an, für welchen Fahrweg die Weiche gestellt ist
(2) Die Weichensignale sind bei Dunkelheit beleuchtet, wenn und solange der Betrieb es erfordert. Sie können auch rückstrahlend sein
 

 §43 Signale für einfache Weichen und einfache Kreuzungsweichen

(1) Signal Wn 1 - gerader Zweig

Von der Weichenspitze oder vom Herzstück gesehen
Ein auf der Schmalseite stehendes weißes Rechteck auf schwarzem Grund, bei Rückfallweichen auf orangenem Grund
(2) Bei einer Innenbogenweiche zeigt das Signal Wn 1 den Fahrweg durch den schwächer gobogenen Zweig an.

(3) Signal Wn 2a - Gebogener Zweig

Von der Weichenspitze gesehen
Ein  weißer Pfeil oder Streifen auf schwarzem Grund, zeigt entsprechend der Ablenkung schräg nach links oder Rechts aufwärts, bei Rückfallweichen auf orangenem Grund
Bei Innenbogenweichen zeigt das Signal den Fahrweg durch den stärker gobogenen Zweig an.
Bei Außenbogenweichen wird für beide Fahrwege das Signal Wn 2a verwendet, wobei der Pfeil je nach der Richtung des abzweigenden Gleises nach links oder rechts schräg aufwärts zeigt.

(3) Signal Wn 2b - Gebogener Zweig

Vom Herzstuck aus gesehen, bei einfachen Weichen und Innenbogenweichen
Eine runde weiße Scheibe auf schwarzem Grund, bei Rückfallweichen auf orangenem Grund.

 

(3) Signal Wn 2c - Gebogener Zweig

Vom Herzstuck aus gesehen, bei Außenbogenweichen
Eine nach likns oder rechts geöffnete schwarze Sichel auf runder weiße Scheibe mit schwarzem Grund.

Bei Außenbogenweichen zeigt das Signal für Fahrten aus dem linksseitigen Gleis eine nach links und für Fahrten aus dem rechtsseitigen Gleis eine nach rechts geöffnete Sichel.
 

Zg

Signale an Zügen und Kleinwagen

Signal Zg 3 - Regelschlußsignal

Tageszeichen
Am letzten Fahrzeug in gleicher Höhe zwei viereckige, von vorn und von hinten sichtbare rot-weißen Scheiben oder das Nachtzeichen des Signals

Nachtzeichen
Am letzten Fahrzeug in gleicher Höhe zwei viereckige von hinten sichtbare rote Lichter. Bei allen luftgebremsten Reisezügen ist die Sichtbarkeit des Tages- und Nachtzeichens nach vorn nicht erforderlich.
 

Signal Zg 4 - Vereinfachtes Schlußsignal

Tageszeichen
hinten am letzten Fahrzeug rechts, eine runde rote Scheibe mit weißem Rand oder das Nachtzeichen des Signals

Nachtzeichen
hinten am letzten Fahrzeug rechts ein rotes Licht. Die Verwendung einer Rückstrahlerscheibe als Zg4 ist bei Dunkelheit jedoch unzulässig.

Das Signal Zg4 dürfen fahren
-Dampflokomotiven, einzeln oder am Schluss des Zuges, ausgenommen bei Wendezügen
-ausbenutzte Lokomotivleerfahrten bis zu 50 Achsen
-Arbeitszüge
-schwere Nebenfahrzeuge
-Übergabezüge
-Züge auf eingleisigen Nebenbahnen mit einer Streckengeschwindigkeit bis zu 40km/h, wenn es im AZFV, Teil 1 zugelsssen ist.

Wa

Warnsignale bei Arbeiten im Gefahrenbereich der Gleise

Signal Wa4 - Fahnenschild
Kennzeichnung der Seite des Aufstellplatzes


Tageszeichen
Eine weißes Fahnenschild mit weißem Rand

Das Signal “Wa4” kennzeichnet die Gleisseite, nach der beim ertönen des Signals ”Wa 2” - soweit möglich auch beim Ertönen des Signals “Wa 3”- der Gefahrenbereich zu verlassen und der Aufstellplatz aufzusuchen ist.

Das Signal “Wa4” ist in der Nähe der Beschäftigten gleichlaufend zum Gleis
-in der Mittellinie des Aufstellplatzes, wenn sich dieser zwischen zwei Gleisen befindet
-sonst 3 Meter von der Gleismitte entfernt,
auszustellen.
Die Anzahl der aufzustellenden Signale “Wa4” richtet sich nach der Länge der Arbeitsstelle, wobei der Abstand voneinander höchstesn 50 m betragen soll.

So

Sonstige Signale

besch_So2

Signal So2 – Schachbretttafel

(1) Das Hauptsignal steht nicht unmittelbar rechts neben oder über dem Gleis

Eine viereckige schachbrettartige schwark weiß gemusterte Tafel.
(2) Die Schachbretttafel steht unmittelbar rechts neben dem Gleis in Höhe des Hauptsignals. Die Tafel wird bei Dunkelheit nicht beleuchtet, die weißen Felder können rückstrahlend sein.
Die Linksstellung der für den Gleiswechselbetrieb und den signalisierten Falschfahrbetrieb aufgestellten Blocksignale der Abzweigstellen und Einfahrsignale wird nicht durch das Signal So2 angezeigt.
(3) Das Signal besteht in der Regel aus einer hohen rechteckigen Tafel, wo diese nicht aufgestellt werden kann, aus einer niedrigen quadratischen Tafel.
(4) Werden bei Bauzuständen Schachbretttafeln aufgestellt, so ist dies in der La bekanntzugeben.
 

besch_So3a

Signal So3 – Vorsignaltafel

Signal So3a

Kennzeichnung des Standortes eines Lichtvorsignals oder eines zweibegriffiges Formvorsignals

Eine schwarz geränderte, weiße Tafel mit zwei übereinanderstehenden schwarzen Winkeln, die sich mit der Spitze berühren.
 

Signal So 4  - Vorsignalbaken
Ein Vorsignal ist zu erwarten


Formsignal
1. Mehrere aufeinanderfolgende viereckige, weiße Tafeln mit einem oder mehreren nach rechts ansteigenden schwarzen Streifen, deren Anzahl in der Fahrtrichtung abnimmt

2. Vorsignalbaken sind in der Regel hohe rechteckige Tafeln; bei beschränkten Raum sind niedrige quadratische Tafeln vorhanden.

3. Vorsignalbaken sind in der Regel nur auf Hauptbahnen aufgestellt.
4. Es bestehen in der Regel drei, in Ausnahmefällen bis zu fünf Baken unmittelbar rechts vom zugehörigen Gleis (auch bei Bauzuständen). Die in der Fahrtrichtung letzte Bake steht 100m vor dem Vorsignal, die anderen Baken stehen in je 75m Abstand voneinander davor.
Die Vorsignalbaken für den Gleiswechselbetrieb oder den signalisierten Falschfahrbetriebstehen unmittelbar links neben dem Gleis. hinsichtlich der Abweichung wird auch auf §2 Abs. 6 verwiesen.
5. Vorsignalbaken sind nur in Tunnlen beleuchtet
6. Vorsignale der Ausfahr- oder Zwischensignale, Vorsignalwiederholer und Vorsignale, die am rückgelegenen Hauptsignal stehen, werden nicht durch Baken angekündigt.

Vor Hauptsignalen, die nicht aus der vorgeschriebenen Enttfernung sichtbar sind, ist ein Lichtvorsignalwiederholer aufgestellt, sofern keine anderen Sicherungsmaßnahmen getroffen wurden. Der Lichtvorsignalwiederholer ist am Mast durch eine Tafel nach nebenstehenden Bild gekennzeichnet

Vor Lichtsignalwiederholern sind keine “So3” und “S04” aufgestellt

besch_So5

Signal So 5  - Trapeztafel

Kennzeichnung der Stelle, wo bestimmte Züge vor der Einfahrt zu halten haben
Ein weiße Trapeztafel mit schwarzem Rand und weiß schräg gestreiften Pfahl

Das Signal wird nur auf Nebenbahnen angewandt und steht unmittelbar rechts neben dem Gleis.
Die Reichsbahndirektion bestimmt, wo das Signal bei Dunkelheit zu beleuchten ist. Das Signal kann mit Rückstrahlern ausgerüstet sein.
Die Trapeztafel ist auf Bahnhöfen vorhanden, wenn Einfahrsignale fehlen. hinsichtlich der Aufstellung von Trapeztafeln auf Strecken mit vereinfachten Nebenbahndienst wird auf die Betriebsvorschrift für den vereinfachten Nebenbahndienst (BNd), DV 437, verwiesen.
Der Triebfahrzeugführer des vor dem Signal zum Halten gekommenden Zuges gibt das Achtungssignal (Signal Zp1).
hinsichtlich des Hereinrufens des Zuges in den Bahnhof wird auf § 31 Abs. 2 Buchstabe b verwiesen.
 

Signal So 6  - Kreuztafel
Bei fehlendem Vorsignal wird angezeigt, dass ein Hauptsignal zu erwarten ist

Formsignal
Ein weiße Sechseckscheibe mit liegendem, schwarzen Kreuz an einen schwarz und weiß schräg gestreiften Pfahl

Das Signal ”So 6” wird nur auf Nebenbahnen angewandt.
Die Kreuztafel ist im Abstand des für die Strecke festgelegten Bremsweges vor dem Hauptsignal unmittelbar rechts neben dem Gleis aufgestellt.
Das Signal wird bei Dunkelheit nicht beleuchtet. Das Signal kann mit Rückstrahlern ausgerüstet sein.

besch_So7b

Signal So 7a - Flugschar heben

Formsignal
Eine weiße Pfeilspitze mit schwarzem Rand zeigt nach oben (Deutsche Reichsbahn).

 

 

 

 

 

Signal So 7b - Pfugschar senken
Eine weiße Pfeilspitze mit schwarzem Rand zeigt nach unten.

Das Signal gilt nur für Schneepflüge mit beweglichen Plugscharen. Es kennzeichnet Gleisabschnitte, in denen die Pflugschare nicht gesenkt sein dürfen. (Gelb bei der Bundesbahn)

Signal So 8 - H-Tafel

Kennzeichnung des Halteplatzes der Zugspitze bei planmäßigen Zügen
Ein schwarzes Rechteck mit weißem H


Das Signal So 8 ist ortsfest und steht in der Regel rechts vom Gleis.

(3) Wo das Halten bestimmter Züge geregelt werden muss, ist das Signal durch eine zusätzliche Aufschrift ergänzt, z.B. “Kurzzug”, “Reisezug”, “40X”. Durch die Angabe der Achsenzahl wird der Halteplatz für Züge dieser Länge gekennzeichnet, kürzeren oder längeren Zügen gibt sie einen Anhalt für ihren Halteplatz. Die Ergänzungen werden nach Festlegung des Reichsbahnamtes, Gruppe Betriebstechnik angewandt. Wenn das Halten der Züge nach der Zuglänge geregelt werden muss, dürfen auch mehrere Tafeln aufgestellt werden.

 

Signal So 9 - Haltepunkttafel

Ein Halteppunkt ist zu erwarten
Eine schräg zum Gleis gestellte waagerechte, weiße Tafel mit drei schwarzen Schrägbalken.

(2) Das Signal kündigt einen Haltepunkt an.

(3) Das Signal ist nach Festlegung des Reichsbahnamtes, Gruppe Betriebstechnik rechts vom Gleis
   auf Hauptbahnen im Bremswegabstand der Strecke
   auf Nebenbahnen 150 m
vor dem Anfang des Bahnsteiges aufgestellt, wenn er infolge der Geländeverhältnisse nur schwer zu erkennen ist.

(4) das Signal wird bei Dunkelheit nicht beleuchtet.
 

Signal So 10 - Brandfackeltafel

Nicht feuern! Aschkasten schließen!
(1) Eine auf der Spitze stehende quadratische gelbe Tafel mit schwarzem Rand und roter Brandfackel
(2) Das Signal wird nach Festlegung der Reichsbahndirektion aufgestellt zum Schutze besonders gefährdeter Streckenabschnitte (z.B. Behelfsbrücken und Waldstrecken) und an der Strecke liegenden Betriebe der Holzindustrie, Treibstofflager u. dgl.
(3) Die Brandfackeltafel steht 50 m vor den Gefahrenstellen, deren Ende durch das Signal der Gegenrichtuing angezeigt wird.
(4) Das Signal ist ortsfest und wird nicht beleuchtet
(5) Beim Erkennen des Signals sind die Aschkästen- und Rauchkammerspritzeinrichtungen zu bedienen.

Signal So 12 - Grenzzeichen

Grenze bei zusammenlaufenden Gleisen, bis zu der ein Gleis besetzt werden darf, ohne das Bewegungen auf dem anderen behindert werden

Formsignal
Ein rot-weißes, niedriges Zeichen

Das Signal steht im Winkel zwischen beiden Glesien, und zwar entweder ein Grenzzeichen in der Mitte zwischen den beiden Gleisen oder je ein Grenzzeichen unmittelbar neben den inneren Scheinen der beiden Gleise

Kilometerstein: 0 km 200 m

F-Tafel

Wird an Fernsprechbuden oder -häuschen angebracht, die einen Fernsprecher zum nächsten Bahnhof enthalten, meist an den Haupteinfahrtsignalen.

STVO

 

Zeichen 151  Bahnübergang
Zeichen 156  Bahnübergang mit  dreistreifiger Bake
Zeichen 159  Zweistreifige Bake
Zeichen 162  Einstreifige Bake

 

Bahnübergang mit dreistreifiger Bake etwa 240 m vor dem Bahnübergang. Die Angabe erheblich abweichender Abstände kann an der dreistreifigen, zweistreifigen und einstreifigen Bake oberhalb der Schrägstreifen in schwarzen Ziffern erfolgen.

Zweistreifige Bake etwa 160 m vor dem Bahnübergang

Einstreifige Bake etwa 80 m vor dem Bahnübergang

besch_201

Zeichen 201  Andreaskreuz

1. Fahrzeugführer müssen dem Schienenverkehr Vorrang gewähren.
2. Fahrzeugführer dürfen bis zu 10 m vor diesem Zeichen nicht halten, wenn es dadurch verdeckt wird.
3. Fahrzeugführer dürfen vor und hinter diesem Zeichen
a) innerhalb geschlossener Ortschaften (Zeichen 310 und 311) bis zu je 5 m,
b) außerhalb geschlossener Ortschaften bis zu je 50 m nicht parken.

Erläuterung
Das Zeichen (auch liegend) befindet sich vor dem Bahnübergang, und zwar in der Regel unmittelbar davor. Ein Blitzpfeil in der Mitte des Andreaskreuzes zeigt an, dass die Bahnstrecke eine Spannung führende Fahrleitung hat. Ein Zusatzzeichen mit schwarzem Pfeil zeigt an, dass das Andreaskreuz nur für den Straßenverkehr in Richtung dieses Pfeiles gilt.

21.07.2016

 

 

 

 

 

 

 

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