183 m Gleis, davon 120 m Fahrweg im Ring
35 m Zubringer
6-st. Lokschuppen
Drehscheibe
3 Weichen

2 Abstellgleise
Stellwerk
eine Brücke

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Trassenbau
Besucherbetrieb mit 110 012-2 und Rekos möglich...
Kurze Güterzüge , 111 23-8 rollfähig
Anfragen unter 03371/636432 ...

Gartenbahn Jänickendorf
Königliche (Preußische) Militäreisenbahn (K.M.E)

 

Jüterbog-Luckenwalder Kreiskleinbahnen (JLKB) Luckenwalde-Jüterboger Kleinbahn (LJK)
Luckenwalde-Jüterboger Eisenbahn (LJE)

Trassenbau - Aller Anfang ist schwer


Gartenbahn Jänickendorf auf einer größeren Karte anzeigen  

Der Gedanke ließ mich nicht mehr los und so googlelte ich erst mal drauf los. So landete ich schließlich auf der Seite www.dampfgartenbahn.de . Ich war von  dieser 5” Gartenbahn so fasziniert und gefesselt, dass ich nun beschloss, das  Projekt anzugehen.

1. Bauabschnitt - innerer Ring 120m

Im Herbst 2009 ging es los. Ich hatte mir vorgenommen, die ganze Trasse mit Betongehwegplatten auszulegen, um eine gute Stabilität zu erreichen. Da diese ohnehin noch übrig waren, hielt sich der finanzielle Aufwand  dafür in Grenzen. Unter den Platten ist eine dünne Kiesschicht als  Ausgleichsmasse. Doch an einigen Stellen musste auch ein kleiner Damm geschüttet werden, um die wenigen Unebenheiten auszugleichen. Dies betraf aber schon Teile des 2. Bauabschnitts (äußerer Ring). Denn zu starke Steigungen müssen vermieden werden. Ich habe auf kurzen Stücken eine maximale Steigung von  1:40 angelegt. Zunächst musste ich mir einen Trassenplan erarbeiten. Denn so einfach ist dies nicht! Bäume, Sträucher und Hecken standen der gradlinigen Streckenführung  immer wieder im Weg. Ein weiter Punkt waren die Radien, die 8 m nirgends unterschreiten sollten.

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So enstand die Bahntrasse - Aushub, Dammbau, Gewegplatten, Flies, Vorschotterung, Gleisverlegung und Einschotterung mit Ausrichtung

So wurden im Zeitraum vom Herbst 2009 bis zum Frühjahr 2012 zwei Sträucher und ein Baum umgesetzt, ein Baum gefällt, drei Heckendurchbrüche  erstellt (diese werden dann zum Bogen geschnitten), 2 kurze und ein 20 Meter langer Damm geschüttet. Dabei wurden gute 40 Schubkarren Kies verbaut und die  gleiche Menge Mutterboden bewegt. Darauf sind dann Gehwegplatten verlegt worden (30x30cm). Zugleich sind an 6 Stellen Wegübergänge erstellt worden. Diese haben zwei Bauausführungen:
1. vorhandene Wege erhielten mit der Flex einen Trassendurchbruch und die Steine  wurden tiefer gelegt.
2. neue Wege wurden mit den Gehwegplatten durchstoßen (z.B  an den Granitsteinen). Zudem sind zwei Brücken geplant. Eine davon wird im Halbkreis über einen Teich fahren
.

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Mit Beton ausgegossen und mit Muster ans Plaster angeglichen

Mit Granitplasterplatten ausgelegt

Wieder mit Beton ausgegossen aber mit kleinen Kiesel gespickt.

Die Betonwege wurden zwischen den Schienen vorher mit L-Profilen fixiert

Bisher waren es also 550 Gehwegplatten, was einer Streckenlänge von 165 m  entspräche. Die Brücken kämen noch hinzu und auch die Trassen der Drehscheibe und des Lokschuppens, so dass man sagen kann, dass es beim derzeitigen Planungsstand knapp 200 Meter werden. Dabei wird der innere Ring ca. 120 m messen und der zweite vordere Halbkreis (2. Bauabschnitt) den Fahrweg etwa auf 180 m verlängern.

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Beseitigung der zu hohen Steigung

1. dreiteilige Brücke über den künftigen Teich, auf zwei Teilstücken fehlt noch das Geländer, kommt 2017

Beide Widerlager der zweiten Brücke vor dem Haus, Sie führt über den Abwasserschacht

Bis 2014 waren neben dem Lokschuppen und der Drehscheibe 55 Meter Gleis verbaut, davon 30 als reiner Fahrweg fertiggestellt. Im Herbst wurde die Trasse für den Ring auf Vordermann gebracht (einheitlicher Radius vom 8 Metern, Vorschotterung).
Die Knupfergleise kamen bereits im November, doch werde ich nicht die Knupferschwellen einsetzten. Im "Eisenbahnpark Wendisch Rietz e.V." wurde ein neues Schwellensystem aus WPC entwickelt. Diese werden dann wie Holzschwellen aussehen und werden pro Schwelle mit 4 Schrauben von oben her verschraubt. Dies geht um einiges schneller als die den Stahlschwellen. Anfang Februar 2015 war es endlich soweit. Frisch aus der Produktion holte ich aus Berlin 5 Kartons Schwellen und ca. 6000 Schrauben. Dann ging es los. Nach einer Woche waren immerhin 103 Meter verlegt. Zum Ringschluss fehlten nur noch 17 Meter. Doch wegen einer Weiterbildung musste ich eine Zwangspause von 5 Tagen einlegen. Bis dahin hatte ich herrliche sonnige Vorfrühlingstage für die Verlegung der Gleise. Bereits jetzt wurde staunend über den Gartenzaun geschaut.

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Neue Schwellensystem aus WPC

Hier fand der Lückenschluss statt

Die letzte Schwelle wird eingefügt

 

Noch zwei Arbeitstage waren nötig, um den Ring zu schließen. Seit dem 25. Februar 2015 kann nun richtig gefahren werden. Einen ersten Eindruck kann man unter Video davon gewinnen. Nun muss die Strecke noch ausgerichtet und geschottert werden. Nun ist auch die Erweiterung des Abstellgleises um 3 m fertig, um den ganzen Mitfahrzug ordentlich parken zu können. Damit ist der Streckenausbau zunächst beendet.

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Nun kann gefahren werden

Gesteuert wird von hinten, zwei Waggons der Mitfahrwagen sind im Einsatz

Hier der jetzige fahrbereite Zug, der mittels Kabel auch von hinten aus gesteuert werden kann.

 

Bei ersten Belastungsfahrten erwies sich die Rampe hinter dem Pool für die kleine Lok als doch zu steil (siehe weiter oben). Kurzerhand wurde auf 9 Meter Länge das Gleis inklusive der Gehwegplatten wieder zurückgebaut und das Gleisbett begradigt. Insgesamt wurden 4 Schubkarren Erde entfernt. Danach wurde das Gleis wieder aufgebaut. Am Abend war die Baustelle dann Geschichte.

Im Herbst 2015 wurde mit dem Bau der zweiten Brücke begonnen. Das erste Widerlager steht schon, das 2. konnte erst nach der Versetzung des Elektroschaltschrankes der Abwasserpumpe errichtet werden, was im Oktober 2015 geschah.

Im Jahr 2016 stand die Fertigstellung der Rekowagen und der Weiterbau der V100 im Vordergrund. An der Strecke wurden nur Unterhaltungsmaßnahmen ausgeführt.

2. Bauabschnitt - Äußerer Ring 200m

Für den 2018 ist die Streckenerweiterung vor dem Haus eingeplant. Dafür wurden im August und September 2016 die Trassen vorbereitet.  Im März 2017 wurden die Schienenstöße auf 60 Meter Länge angeglichen. Bisher waren einige versetzt, nun sind es alle herausnehmbare Gleisjoche. Die Wegübergänge auf diesem Abschnitt wurden gleich mitsaniert, da der Beton hohl lag. Das ebnete den Weg dafür, die Ausfahrweiche für den großen Ring einzupassen. Dies konnte im März 2017 kurzfristig realisiert werden. Zuvor musste das Gleis auf 9m davor abgebaut werden, da sich ein Hügel gebildet hatte (Baumwurzeln). Diese Hindernis wurde beseitigt und die Trasse wieder eben aufgebaut. Als nächstes wurden die Pflastersteine unter dem Carport tiefer gelegt. Das ausgebaute 3m Gleichjoch wurde an die Weiche angeschlossen, weiterführend wurde das Gleisbett auf 9 Meter zunächst mit Holz imitiert, so dass dort der Mitfahrzug abgestellt werden kann. 2018 soll dann der Lückenschluss erfolgen.

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Einbau der Weiche für den Außenring am 17. März 2017

Nach dem Einbau und Anschluss des Gleises

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Die Pflastersteine wurden auf 9m tiefer gelegt, damit das künftige Gleis plan liegt. Jeder dritte Stein auf beiden Seiten musste geteilt werden.

Nun kann der Besucherzug auf den Holzschienen auch mal unter dem Carport abgestellt werden

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Im Sommer 2017 konnte auch das Schmalspurbahngleis der JLKB (750mm) vorverlegt werden, so dass nun dem Gleisausbau in 5 Zoll nichts mehr im Wege steht.

Am 03.09.2017 mussten 3 Gleisjoche auf der Wetterstation herausgenommen werden, da sich der Fahrweg in der Kurve nach außen abgesenkt hatte und dadurch die Lok entgleiste. Nach Entfernung des Schotters wurden die Platten neu ausgerichtet und mit einer Kurvenneigung von 1,5-2% versehen. Danach konnte das Gleis wieder aufgebaut werden. Hier bewährte sich der Umbau aus dem Frühjahr hin zu Gleisjochen.

3. Bauabschnitt - 2. Bahnhofsgleis 15m

Gleichzeitig wurde die Trasse für das zweite Bahnhofsgleis vorbereitet. Kiesgründung, Betonplatten und Vorschotterung. Im hinteren Teil wird sich dann noch ein zweiter Bahnsteig für den Richtungsverkehr anschließen. Angestrebt wird auch der Bau einer DKW (Doppelkreuzungsweiche Bauart: Engländer). Sie soll einmal am neuen Bahnsteigende die zusätzlich Ausfahrt für ein geplanten Gleisdreieck herstellen.

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Trassierung des zweiten Bahnhofgleises

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Vorhaben: Bau einer Doppelkreuzungsweiche DKW im Winter 2017/18

Über weitere Planungen wird in der folgenden Tabelle informiert.

Ausbaustufen:

Zeitraum

Ausbaustufen/Arbeiten

März 2013

Lieferung des Starterpaketes

bis Mai 2013

Erste Fahrversuche auf einer 30 Meter langen Teststrecke mit einer Kleindiesellok und einem Bedienwagen. Dabei wurden Fahrzeug und Schienenmaterial  getestet

Sept.  - Nov 2013

Abbau der Strecke und Aufbau des Zubringers Drehscheibe, Drehscheibe und 6-gleisiger Ringlokschuppen, Anschlussgleis wurde so verlegt, dass eine direkte Überfahrt zum Gleis 3 erfolgen kann (brauner Kreis), mit weiteren 5 Metern Gleis wurde eine Weiche und zwei Prellböcke gebaut

2014

Brückenbau über den Teich, Verlängerung der Strecke um 25 Meter auf 30 m Fahrweg bis zur Weiche innerer Kreis (Teilstück Außenring--> blau bis zum inneren Ring --> grün). Im Herbst Ausbau der Strecke auf 8 m Radius mit Einbau einer Weiche

2015

Stellwerk und Bahnsteigerweiterung fertiggestellt. Streckenerweiterung um 120 Meter und Schließung des Ringes. Damit ist ein Fahrbetrieb möglich (grüner Ring). Strecke nun insgesamt 155 m. Bau des 4-teiligen Mitfahrwagens, Eröffnung der Anlage für Publikum. Bau zweier Reko-Personenwagen.

2016

Fertigstellung der beiden Rekowagen, Weiterbau der Brückenbauwerke. Bau der V100, inkl. eines zweiten Oberbaus aus Holz als BR 111 in orange. Aufbau einer zweiten V100 als Übergang. Trassenvorbereitung 2. Bahnsteiggleises und Anschluss gr. Ring.

2017

Einbau 1 Weiche --> großer Ring-2. Bauabschnitt), Sanierung Wegübergange und 10m Strecke. Aufbau der V100. Erwerb eines EAOS Güterwaggons. Sanierung einer abgefallenen Kurve,

2018

Bau einer DKW, danach Streckenerweiterung um 33m Fahrweg --> großer Ring-2. Bauabschnitt),

2019

2. Bahnsteiggleis mit einer Weiche und einer DKW (3. Bauabschnitt).  Güterwaggons (1 EAOS+2 UIC)

2020

Bau eines REKO-Packwagens

31.10.2017

                     

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