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279m Gleis, davon
120/200m Fahrweg
im Ring
7-stä. Lokschuppen
und 3 Anheizgleise
Drehscheibe
6 Weichen/1 DKW

1 Kreuzung
2 Bahnhofsgleise
Gleisdreieck
Stellwerk
zwei Brücken

website design software
Trassenbau
112 715-8 und Planet im Einsatz,
2 Rekos, 8 Güterwaggons und der Mitfahrzug,
Anfragen unter 03371/636432 ...

Gartenbahn Jänickendorf
Königliche Militäreisenbahn (K.M.E)

Jüterbog-Luckenwalder Kreiskleinbahnen (JLKB)
Luckenwalde-Jüterboger Kleinbahn (LJK)
Luckenwalde-Jüterboger Eisenbahn (LJE)

Trassenbau - Aller Anfang ist schwer


Gartenbahn Jänickendorf auf einer größeren Karte anzeigen  

Der Gedanke ließ mich nicht mehr los und so googlelte ich erst mal drauf los. So landete ich schließlich auf der Seite www.dampfgartenbahn.de.
Ich war von  dieser 5” Gartenbahn so fasziniert und gefesselt, dass ich nun beschloss, das  Projekt anzugehen.

1. Bauabschnitt - innerer Ring 120m
I
m Herbst 2009 ging es los. Ich hatte mir vorgenommen, die ganze Trasse mit Betongehwegplatten auszulegen, um eine gute Stabilität zu erreichen. Da diese ohnehin noch übrig waren, hielt sich der finanzielle Aufwand  dafür in Grenzen. Unter den Platten ist eine Kiesschicht als  Ausgleichsschicht. Doch an einigen Stellen musste auch ein kleiner Damm geschüttet werden, um die wenigen Unebenheiten auszugleichen. Dies betraf aber schon Teile des 2. Bauabschnitts (äußerer Ring). Denn zu starke Steigungen mussten vermieden werden. Ich habe auf kurzen Stücken eine maximale Steigung von 1:33 angelegt. Zunächst musste ich mir einen Trassenplan erarbeiten. Denn so einfach ist dies nicht! Bäume, Sträucher und Hecken standen der gradlinigen Streckenführung  immer wieder im Weg. Ein weiter Punkt waren die Radien, die 8m nirgends unterschreiten sollten.

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So entstand die Bahntrasse - Aushub, Dammbau, Gehwegplatten, Flies, Vorschotterung, Gleisverlegung und Einschotterung mit Ausrichtung

So wurden im Zeitraum vom Herbst 2009 bis zum Frühjahr 2012 zwei Sträucher und ein Baum umgesetzt, ein Baum gefällt, drei Heckendurchbrüche  erstellt (diese werden dann zum Bogen geschnitten), 2 kurze und ein 20 Meter langer Damm geschüttet. Dabei wurden gute 40 Schubkarren Kies verbaut und die  gleiche Menge Mutterboden bewegt. Darauf sind dann Gehwegplatten verlegt worden (30x30cm). Zugleich sind an 6 Stellen Wegübergänge erstellt worden. Diese haben zwei Bauausführungen:
1. vorhandene Wege erhielten mit der Flex einen Trassendurchbruch und die Steine wurden tiefer gelegt.
2. neue Wege wurden mit den Gehwegplatten durchstoßen (z.B  an den Granitsteinen). Zudem sind zwei Brücken geplant. Eine davon wird im Halbkreis über einen Teich führen.

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Mit Beton ausgegossen und mit Muster ans Plaster angeglichen

Mit Granitplasterplatten ausgelegt

Wieder mit Beton ausgegossen aber mit kleinen Kiesel gespickt.

Die Betonwege wurden zwischen den Schienen vorher mit L-Profilen fixiert

Bisher waren es also 550 Gehwegplatten, was einer Streckenlänge von 165m  entspräche. Die Brücken kämen noch hinzu und auch die Trassen der Drehscheibe und des Lokschuppens, so dass man sagen kann, dass es beim derzeitigen Planungsstand knapp 200 Meter werden. Dabei wird der innere Ring ca. 120 m messen und der zweite vordere Halbkreis (2. Bauabschnitt) den Fahrweg etwa auf 200m verlängern.

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Beseitigung der zu hohen Steigung

Dreiteilige Brücke über den künftigen Teich, 4 Geländer sind nun geschafft und auch grau lackiert

Im Januar 2018 wurde eine hölzerne Brücke gebaut

Bis 2014 waren neben dem Lokschuppen und der Drehscheibe 55 Meter Gleis verbaut, davon 30 als reiner Fahrweg fertiggestellt. Im Herbst wurde die Trasse für den Ring auf Vordermann gebracht (einheitlicher Radius vom 8 Metern, Vorschotterung).
Die Knupfergleise kamen bereits im November, doch werde ich nicht die Knupferschwellen einsetzen. Im "Eisenbahnpark Wendisch Rietz e.V." wurde ein neues Schwellensystem aus WPC entwickelt. Diese werden dann wie Holzschwellen aussehen und pro Schwelle mit 4 Schrauben von oben her verschraubt. Dies geht um einiges schneller als mit den Stahlschwellen. Anfang Februar 2015 war es endlich soweit. Frisch aus der Produktion holte ich aus Berlin 5 Kartons Schwellen und ca. 6000 Schrauben. Dann ging es los. Nach einer Woche waren immerhin 103 Meter verlegt. Zum Ringschluss fehlten nur noch 17 Meter. Doch wegen einer Weiterbildung musste ich eine Zwangspause von 5 Tagen einlegen. Bis dahin hatte ich herrliche sonnige Vorfrühlingstage für die Verlegung der Gleise. Bereits jetzt wurde staunend über den Gartenzaun geschaut.

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Neue Schwellensystem aus WPC

Hier fand der Lückenschluss statt

Die letzte Schwelle wird eingefügt

 

Noch zwei Arbeitstage waren nötig, um den Ring zu schließen. Seit dem 25. Februar 2015 kann nun richtig gefahren werden. Einen ersten Eindruck kann man unter Video davon gewinnen. Nun muss die Strecke noch ausgerichtet und geschottert werden. Nun ist auch die Erweiterung des Abstellgleises um 3m fertig, um den ganzen Mitfahrzug ordentlich parken zu können. Damit war der Streckenausbau zunächst beendet.

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Nun kann gefahren werden

Gesteuert wird von hinten, zwei Waggons der Mitfahrwagen sind im Einsatz

Hier der jetzige fahrbereite Zug, der mittels Kabel auch von hinten aus gesteuert werden kann.

 

Bei ersten Belastungsfahrten erwies sich die Rampe hinter dem Pool für die kleine Lok als doch zu steil (siehe weiter oben). Kurzerhand wurde auf 9 Meter Länge das Gleis inklusive der Gehwegplatten wieder zurückgebaut und das Gleisbett begradigt. Insgesamt wurden 4 Schubkarren Erde entfernt. Danach wurde das Gleis wieder aufgebaut. Am Abend war die Baustelle dann Geschichte.
Im Herbst 2015 wurde mit dem Bau der zweiten Brücke begonnen. Das erste Widerlager steht schon, das 2. konnte erst nach der Versetzung des Elektroschaltschrankes der Abwasserpumpe errichtet werden, was im Oktober 2015 geschah.
 

2016 wurden an der Strecke nur Unterhaltungsmaßnahmen ausgeführt.

2. Bauabschnitt - Äußerer Ring 200m

Für den 2018 ist die Streckenerweiterung vor dem Haus eingeplant. Dafür wurden im August und September 2016 die Trassen vorbereitet.  Im März 2017 wurden die Schienenstöße auf 60 Meter Länge angeglichen. Bisher waren einige versetzt, nun sind es alle herausnehmbare Gleisjoche. Die Wegübergänge auf diesem Abschnitt wurden gleich mitsaniert, da der Beton hohl lag. Das ebnete den Weg dafür, die Ausfahrweiche für den großen Ring einzupassen. Dies konnte im März 2017 kurzfristig realisiert werden. Zuvor musste das Gleis auf 9m davor abgebaut werden, da sich ein Hügel gebildet hatte (Baumwurzeln). Dieses Hindernis wurde beseitigt und die Trasse wieder eben aufgebaut. Als nächstes wurden die Pflastersteine unter dem Carport tiefer gelegt. Das ausgebaute 3m Gleichjoch wurde an die Weiche angeschlossen, weiterführend wurde das Gleisbett auf 9 Meter zunächst mit Holz imitiert, so dass dort der Mitfahrzug abgestellt werden konnte.
2018 erfolgte der Lückenschluss. Im Januar 2018 wurde eine hölzerne Brücke über dem Abwasserschacht gebaut. Dann wurde der Gleisbogen im Pflaster vor dem Carport ausgesägt und tiefergelegt. Von der Messe in Dresden brachte ich im Februar die Gleise mit.

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Einbau der Weiche für den Außenring am 17. März 2017

Nach dem Einbau und Anschluss des Gleises

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Die Pflastersteine wurden auf 9m tiefer gelegt, damit das künftige Gleis plan liegt. Jeder dritte Stein auf beiden Seiten musste geteilt werden.

Nun kann der Besucherzug auf den Holzschienen auch mal unter dem Carport abgestellt werden

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Im Sommer 2017 konnte auch das Schmalspurbahngleis der JLKB (750mm) vorverlegt werden, so dass nun dem Gleisausbau in 5 Zoll nichts mehr im Wege steht.

Am 03.09.2017 mussten 3 Gleisjoche auf der Wetterstation herausgenommen werden, da sich der Fahrweg in der Kurve nach außen abgesenkt hatte und dadurch die Lok entgleiste. Nach Entfernung des Schotters wurden die Platten neu ausgerichtet und mit einer Kurvenneigung von 1,5-2% versehen. Danach konnte das Gleis wieder aufgebaut werden. Hier bewährte sich der Umbau aus dem Frühjahr hin zu Gleisjochen.

Diese wurden bis zum 19. Februar vor dem Haus verlegt. Insgesamt waren es 39m, mit denen der äußere Ring geschlossen werden konnte. Eine Besonderheit ist dabei die Brücke, die herausnehmbar ist. Somit mussten die Gleise dort auch schräg aufgeschnitten werden, um ein gefahrloses Überfahren zu ermöglichen. Es ist gleichzeitig auch eine Dehnungsfuge. Vor der Brücke wurden die Gleise fixiert, um ein verrutschen der Stöße zu verhindern. Wenn es endlich frostfrei sein wird, werden im Pflaster die Zwischenräume noch betoniert, so dass eine niveaugleiche Überfahrt möglich wird. Unter dem Carport bildet es somit auch das 3. Bahnhofsgleis.

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Im Januar wurde nach dem Brückenbau die abfallende Trasse auf ein einheitliches Gefälle gebracht. dabei musste auch ein Teil des Pflasters tiefer gelegt.

Alles ist angepasst, so dass das Gleis später mit der Pflaste- rung plan liegt. Auf der Strecke ist jetzt ein Gefälle kleiner 30 Promille, was einer Steigung von 1:33 entspricht. Hauptbahnen in Deutschland haben max. 1:40, Nebenbahnen 1:25

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Beginn der Neubautrasse vor den Haus

Vor dem Haus am Eingang

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Da die Brücke herausnehmbar sein muss, wurden die Schienen schräg aufgeschnitten und die Gleise davor fixiert, um ein Verrutschen zu verhindern. Gleichzeitig sind es die Dehnungsfugen.

Die fertige Brücke

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Das vorgeschotterte Gleis zum Carport herunter

Nun fehlt noch der Beton, dazu muss es erst frostfrei werden.

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Der Beton ist drin

Überbrückung des Regenrinne und Anpassung des Pflasters

Noch vor Ostern konnten die 13 Meter unter dem Carport mit Beton verfüllt werden. Nun ist ein niveaugleiches Überfahren möglich.

Im Sommer wurde mit der Sanierung der Außenmauer begonnen. Dies hat zwar mit der Trasse nicht unmittelbar zu tun, doch bringt es für die Optik doch einiges. Vor der hölzernen Brücke musste davor noch ein Betonquader entfernt werden. Dies allein hat einen Tag gedauert. Nachdem die gesamte Klinkermauer neu verfugt war, konnte endlich neuer Buntsteinputz aufgetragen werden. Der alte hatte sich größtenteils gelöst und links von der Tür war bisher bis zur Brücke gar keiner dran gewesen. Nun sieht es auch endlich hier schön aus!

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3. Bauabschnitt - 2. Bahnhofsgleis 15m

Gleichzeitig wurde die Trasse für das zweite Bahnhofsgleis vorbereitet. Kiesgründung, Betonplatten und Vorschotterung. Im hinteren Teil wurde im Dezember 2017 ein zweiter Bahnsteig für den Richtungsverkehr gebaut. Im Februar 2018 wurde auf der einen Seite eine Weiche und bis zum März auf der anderen eine DKW verbaut. Diese DKW (Doppelkreuzungsweiche Bauart: Engländer) wurde nach Maßen selber gebaut, was einiges an Zeit gekostet hat. Sie soll einmal am neuen Bahnsteigende die zusätzlich Ausfahrt für ein geplantes Gleisdreieck herstellen. Aber erst einmal kann dort noch ein 8m langes Abstellgleis erstellt werden, denn so viel Gleis ist noch übrig. Nun konnten die Gleise für das 2. Bahnhofsgleis dazwischen verlegt werden, was eigentlich erst für 2019 geplant war, doch ein glücklicher Umstand verhalft mir dazu, doch mehr Gleise zu bekommen. Somit ist seit dem 13. März 2018 ein Richtungsverkehr möglich und es steht ein Umfahrungsgleis zur Verfügung.
 

b_gb_562 Trassierung des zweiten Bahnhofgleises

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Im Frühjahr 2017 war die Trasse fertig gestellt

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Im März 2018 wurde die DKW gebaut

Hier der mittlere Kreuzungsteil der DKW

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Der 1. Teil von der DKW am Bahnsteig ist schon fertig

Nun geht es schon bis zum Bahnübergang

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Um den Lückenschluss zu erstellen, muss der Weg noch aufgeschnitten werden

Nun ist der Weg frei für das Gleis

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Die Lücke konnte am 13. März geschlossen werden

Für den Beton ist es aber noch zu kalt

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Nun auch hier fertige Überwege

Dieser zum Gleis 2. sieht besonders schön aus.

4. Bauabschnitt - Gleisdreieck, Werkstattgleis mit Wagenhalle, Anheizgleis und 7. Lokschuppengleis

Hinter der DKW konnte aus den Resten noch ein 8m langes Abstellgleis gelegt werden. Dies ist der Anfang des geplanten Gleisdreiecks. Damit ist der Ausbau für 2018 erledigt. Im weiteren Verlauf muss nun erst eine Kreuzung und dann noch eine Stützmauer am Teich gebaut werden, um mit dem Gleis weiterzumachen zu können. In Höhe des Bahnhofes “BW” wird dann die Einfädelungsweiche ihren Platz finden, so dass der 5,5m Radiusbereich der Brücke damit komplett umfahren werden kann. Im Gleisdreieck herrscht ein Mindestradius von 7,5m. Wenn es fertig ist, können die Züge dort wenden, ohne die Lok umsetzen zu müssen.

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Die ersten drei Meter waren noch einfach

Das Aussägen der Steine hat den ganzen Tag gedauert. Der Staub dabei ist immer sehr lästig

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Nun liegen die 8m endlich noch vor Pfingsten

Vorläufiges Ende der Trasse. Nun muss erst eine Kreuzung gebaut werden, erst dann kann evt. nächstes Jahr weitergehen. Denn im weiteren Verlauf muss auch noch eine Stützmauer errichtet werden.

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Nun kommt noch der Beton rein

Damit ist der Grillplatz wieder komplett niveaugleich

Im Februar 2019 wurde die Kreuzung gebaut. Grundlage waren die Erfahrungen aus dem Weichen- und Kreuzungsbau mit einem 3mm starkem Stahlblech als Träger. Hierbei wurden zunächst alle Löcher für die Schwellen gebohrt, dann wird die Schraube im Blech mittels Mutter fixiert. Erst dann wurden die Schwellen aufgesetzt, dann die Schienen wie üblich mittels Klemmplatte darauf fixiert. Das Maß für die Kreuzung wurde direkt vor 0rt entnommen, da der Abzweig auch als Kurve verläuft. Die Kreuzung wurde ohne Radlenker und Herzen gebaut, da es bei diesem Winkel nicht nötig ist Die Schienen wurden bündig geschnitten. Der Übergang ist nur 5mm im Herzen. Eine gewisse Führung bekommt die Kreuzung durch die eingebauten Winkel, die für den Beton nötig waren. Nun mussten alle 4 Gleisanschlüsse niveaugleich angepasst werden. Dies war ein wichtiger Ausbauschritt hin zum geplanten Gleisdreieck, mit deren Weiterbau es erst im Herbst 2019 weitergehen Wird. Es fehlen noch 10m Gleis und die Einfädelungsweiche.

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Als erstes wurde das Anheizgleis begonnen. Die Aschegrube entstand wieder aus Rasenborden, so wie im Lokschuppen. Das Gleis wurde mit Profilen eingepasst und fixiert, dann wurden die Schwellen herausgetrennt. Dann wurde um die Grube noch Beton gegossen, damit das Gleis fest Sitz und man eine gute Arbeitsfläche bekommt. Zwischen Grube und Kohlebunker wird demnächst noch ein Wasseranschluss gelegt, der zum Wasserkran ausgebaut werden soll.

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Hier der Istzustand vor dem Bau mit ausgelegten Schienen

Maß genommen wurde gleich am Original wegen der Kurvenführung

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Die Schwellen werden zunächst auf der Stahlplatte fixiert

Erst dann werden die Schienen mit Klemmplatten ergänzt. So kann kein teil der Kreuzung “wandern” Alles ist sehr formstabil.

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Erstes Einpassen und markieren für die Schnitte in den Pflastersteinen

Nach dem Steine flexen wurden die Gewehplatten eingesetzt und ausgerichtet, das Durchgangsgleis ist bereits wieder angeschlossen.

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Nun ist auch das querende Gleis eingepasst

Es erfolgte das vergießen des Betons.

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Damit sind beide Teilprojekte fertiggestellt. An der Kreuzung noch ein wenig Landschaftsgestaltung. Das Anheizgleis wurde auch noch geschottert.

Nach Kreuzung und Anheizgleis stand nun noch die Weiche zur Wagenhalle auf dem Plan. Zunächst sollte hier nur eine Kletterweiche den Betrieb sichern. Ich entschloss mit nun doch für eine dauerhafte Lösung. Da ich noch einige Teile hatte und es auch eine 3m Weiche werden sollte, musste ich vom Bausatz nur die Schwellen, das Herz und die Zungen erwerben. Doch darauf musste ich über 7 Wochen warten. Schienen hatte ich mir schon besorgt. Antriebsteile waren noch vorrätig, aber Klemmplatten und Schrauben waren nicht im Paket mitgeliefert worden. Also noch die Klemmplatten und Schrauben/Muttern bestellt

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Die Schienen wurden aller selber zurechtgestutzt und ausgeklinkt. Leider stellte sich heraus, dass bei den Zungen der Antrieb vergessen wurde. Diese musste ich dann auch noch selber bauen. In die Zungen ein Loch und M4 Gewinde geschnitten und dann die Lochleiste angeschraubt.

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Nun endlich war sie komplett. Vor dem Einbau kam erst der Abriss auf 11m. Im vorderen Teil war eine Senke von 3cm auszugleichen, im hinteren Teil wurde ein Alugleisjoch gegen das ausgebaute Knupfergleisjoch ausgetauscht. Nun war die Trasse wieder eben und vorgeschottert, die Leitungen wieder eingebaut. Danach wurden alle Gleise und die Weiche wieder verbaut und die Wagenhalle angeschlossen. Sie bekommt im Herbst beim 2. Bauabschnitt ihre Gleise.

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Nun noch schön wieder eingeschottert, dann kann es wieder losgehen. Das ausgebaute Alujoch kommt als Wagengleis neben dem Lokschuppen, aus den anderen Gleisresten werden nach und nach die Gegengleise aufgebaut. Weiter geht es dort mit den neuen Gleisfixierungen. Wieder wurden die Gleisarbeiten an einem 13. März beendet, Letztes Jahr konnte da erstmals auf dem Außenring gefahren werden.

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Nachdem am 8. Oktober nochmals Gleismaterial geholt werden konnte, wurde die Wagenhalle und die Werkstatt damit ausgelegt .

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In diesem Zuge wurde zwischen dem Abzweig Wagenhalle und der Kreuzung das letzte verbliebene Stück Alugleis gegen Knupfergleis ausgetauscht. Diese dient nun als Verlängerung des Lokschuppengleises “7”, das künftig die 3 REKOs beheimaten soll.

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Am 2. November konnte das Projekt Gleisdreieck nach 8 tägiger Bauphase vorfristig abgeschlossen werden, da die Weiche erst für nächstes Jahr geplant war, nun aber doch schon jetzt kam. Es war das arbeitsintensivste Einzelprojekt, was die Arbeitszeit pro Gleismeter angeht. Vor den Bauarbeiten musste die Weiche komplett neu aufgebaut werden. In zwei Tagen entstand aus einer linken Weiche eine rechte Innenbogenweiche, da der innere Radius auf 5,5m angepasst werden musste, bog sich auch der äußere mit auf ca. R12. Nach erfolgreichen Anpassuneg und dem Einbau der Weiche und der Gleise fand der Probebetriib statt. Zum Kindergeburtstag wurde die neue Überfahrt getestet und für gut befunden. Die Weiche ist zum Teil einbetoniert, da de Weg am Haus schmaler wurde und ein Ausgleich geschaffen wurde.

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Über weitere Planungen wird in der folgenden Tabelle informiert.

Ausbaustufen:

Zeitraum

Ausbaustufen/Arbeiten

März 2013

Lieferung des Starterpaketes

bis Mai 2013

Erste Fahrversuche auf einer 30 Meter langen Teststrecke mit einer Kleindiesellok und einem Bedienwagen. Dabei wurden Fahrzeug und Schienenmaterial  getestet

Sept.  - Nov 2013

Abbau der Strecke und Aufbau des Zubringers Drehscheibe, Drehscheibe und 6-gleisiger Ringlokschuppen, Anschlussgleis wurde so verlegt, dass eine direkte Überfahrt zum Gleis 3 erfolgen kann (brauner Kreis), mit weiteren 5 Metern Gleis wurde eine Weiche und zwei Prellböcke gebaut

2014

Brückenbau über den Teich, Verlängerung der Strecke um 25 Meter auf 30 m Fahrweg bis zur Weiche innerer Kreis (Teilstück Außenring--> blau bis zum inneren Ring --> grün). Im Herbst Ausbau der Strecke auf 8 m Radius mit Einbau einer Weiche

2015

Stellwerk und Bahnsteigerweiterung fertiggestellt. Streckenerweiterung um 120 Meter und Schließung des Ringes. Damit ist ein Fahrbetrieb möglich (grüner Ring). Strecke nun insgesamt 155 m. Bau des 4-teiligen Mitfahrwagens, Eröffnung der Anlage für Publikum. Bau zweier Reko-Personenwagen.

2016

Fertigstellung der beiden Rekowagen, Weiterbau der Brückenbauwerke. Bau der V100, inkl. eines zweiten Oberbaus aus Holz als BR 111 in orange. Aufbau einer zweiten V100 als Übergang. Trassenvorbereitung 2. Bahnsteiggleises und Anschluss gr. Ring.

2017

Einbau 1 Weiche --> großer Ring-2. Bauabschnitt), Sanierung Wegübergange und 10m Strecke. Aufbau der V100. Erwerb eines EAOS Güterwaggons. Sanierung einer abgefallenen Kurve

2018

Bau einer DKW und Einbau einer Weiche, danach Lückenschluss mit 39m Fahrweg --> großer Ring-2. Bauabschnitt) und 2. Bahnhofsgleis (3. Bauabschnitt). Inbetriebnahme der V100 als 111 028-3, 8m Abstellgleis (künftiges Gleisdreieck), Bau eines Flachwagens, Bau zweier Drehschemelwagen, Fertigstellung des zweiten V100 Oberbaus als BR 112, Rohbau der Wagenhalle für den Mitfahrzug, 1 EAOS und 1 ES erworben

2019

2. ES und Zementsilowagen erworben, Bau einer 30° Kreuzung als Vorleistung für das Gleisdreieck. Bau eines 3,5m Anheizgleises mit Wasserkran, Fertigstellung der Wagenhalle, Weiche und 11,5m Gleis zur Werkstatt,  Bau eines 5m Wagengleises neben dem Lokschuppen, “Gleisdreick”: Abschluss des Umbaus der Zufahrt BW mit Innenbogenweiche, Anheizgleis 8 und 9, Abstellgleis gegenüber “9”

2020

Bau eines REKO-Packwagens, Bau einer 2. V100 für den orangenen Aufsatzes, später V100 001 in blau,

2021

Bau eines zweiten Flachwagens, Einbau Weiche Lokschuppen für Umfahrungsgleis

2022

Projekt V180 (BR 118 der DR als Co’Co’-Version für Nebenbahnen, Einbau Weiche Wetterstation für Umfahrungsgleis

2023

Umfahrung des gesamten BW durch ein 67m langes umfahrungsgleis

17.11.2019

                     

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